Die Präfektur von Chania wird durch die zauberhafte Gebirgskette der Weißen Berge in zwei völlig unterschiedliche Landschaften geteilt. Die Küste, mit einer Länge von 415 km, ist reich und dicht besiedelt. Das dünn besiedelte Hinterland ist einer der authentischsten Orte von Kreta. Wegen des besonderen Pflanzen- und Tierreichen besteht ein großer Teil der natürlichen Umwelt von Chania aus Schutzgebieten für die Jagd, Nationalparks und Biotopen (Agia See, Kournas See, Inseln Gavdos und Gavdopoula, Elafonisi unter anderem werden über das Programm Natura 2000 geschützt). In der Region der Schluchten werden Wanderer zum Herzen der reinen Natur geführt, die freigiebig Bilder, Düfte und Geschmäcke anbietet.
Madara, wie die Einheimischen den Berg nennen, ist ein echter Balkon mit Blick auf das kretische und das lybische Meer. Die bekannten Tropfsteinhöhlen in Chania sind mehr als tausend und haben einzigartige Funde vom Altertum und wunderschöne Räume mit Stalaktiten und Stalagmiten. Auf dieser Höhe lebt auch die Kretische Wildziege, auch Agrimi genannt (Capra aegagrus cretica). Die Präfektur von Chania hat wirklich unerschöpfliche Routen, die man mit dem Auto oder dem Motorrad folgen kann. Die Abwechslung der Landschaft vom Alpinem ins Halbtropische erfolgt so schnell, dass jeder unwissende Wanderer scprachlos bleibt. Einzigartige Dörfer im Grünen, die vom Lauf der Zeit fast unberührt geblieben sind, sind nur wenige Minuten von den kosmopolitischen Stränden der Nordküste entfernt. Küstenregionen mit ihren kleinen Fischerdörfern behalten bis Heute noch ihre Identität. Überall gibt es alte Kirchen und archäologische Stätte. Auf dem Land finden Sie ausserdem schöne Weinfabriken, Käsereien, Bäckereien, kleine traditionelle Cafés und Tavernen im Schatten der Platanen und Maulbeerbäume.